Die Aktivisten brachen am Donnerstagmorgen in den Frankfurter Flughafen ein, was zur Stornierung von 270 Flügen führte, da sie gegen fossile Brennstoffe und den Klimawandel protestierten. Die Aktion führte dazu, dass die Start- und Landebahnen aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen wurden, aber um 7:50 Uhr Ortszeit wieder in Betrieb waren. Die Umweltgruppen planen weitere Proteste an Flughäfen in ganz Europa, um die Verbindung zwischen fossilen Brennstoffen und dem Klimawandel zu verdeutlichen.
Unterdessen wird weiterhin ein Anstieg der globalen Investitionen in klimaschädliche Öl- und Gasindustrien prognostiziert, obwohl Regierungen versprochen haben, den Einsatz fossiler Brennstoffe bis 2030 einzudämmen. Auch wenn Fliegen als eine der klimaschädlichsten Aktivitäten gilt, wird erwartet, dass die Luftfahrtindustrie in den kommenden Jahrzehnten trotz Bemühungen zur Eindämmung der Klimakrise stetig wächst. Diese Protestaktion war nicht die einzige ihrer Art, da ähnliche Aktionen an anderen europäischen Flughäfen wie Köln, Helsinki, Oslo und London stattfanden.
Infolgedessen wurden in Deutschland Gesetzesänderungen vorgeschlagen, die härtere Strafen für Personen vorsehen, die in Flughafenperimeter eindringen. Die Regierung genehmigte diese Maßnahmen, die eine mögliche Höchststrafe von bis zu zwei Jahren Haft für Personen vorsehen, die absichtlich in sicherheitskritische Bereiche von Flughäfen eindringen. Trotz solcher Maßnahmen und der verstärkten Überwachung durch die Polizei gehen die Proteste und Aktionen der Umweltaktivisten weiter, um auf die Dringlichkeit des Klimawandels aufmerksam zu machen.