In Frankfurt, Deutschland, haben mehr als drei Dutzend Flüge am größten Flughafen des Landes abgesagt werden müssen, nachdem Sicherheitspersonal in einen Streik getreten ist, um höhere Löhne zu fordern, bevor eine neue Verhandlungsrunde beginnt. Die Sicherheitskräfte am Flughafen Frankfurt traten am Freitag um 2 Uhr morgens in den Streik und sollten bis 23 Uhr in einem Warnstreik bleiben, um ihre Forderungen nach einem Stundenlohn von 16 Euro zu unterstreichen. Arbeitgeber bieten hingegen zwischen 10 und 13 Euro pro Stunde an.
Bis zum Vormittag waren bereits 41 Flüge gestrichen worden und der Flughafen meldete lange Warteschlangen beim Check-in. Kurzfristige Streiks sind in Deutschland eine gängige Praxis, um Druck auf Arbeitgeber auszuüben. Die beiden Seiten sollen am 5. März wieder verhandeln.