75. Ausgabe der Frankfurter Buchmesse stellt Weltkrisen in den Hintergrund

75. Ausgabe der Frankfurter Buchmesse stellt Weltkrisen in den Hintergrund

Die Frankfurter Buchmesse lädt Fans auf literarische und politische Diskussionen ein. In diesem Jahr sind die Hauptthemen Russlands Angriff auf die Ukraine und der Israel-Hamas-Krieg. Die 75. Ausgabe der Messe spiegelt die aktuellen Krisen der Welt wider, von dem Krieg in der Ukraine bis zu den jüngsten Ereignissen im Gazastreifen. Direktor Juergen Boos verurteilte vor der Eröffnung der Messe die Angriffe der Hamas auf Israel und betonte die Bedeutung der Meinungsfreiheit und Vielfalt von Büchern und Perspektiven, für die die Frankfurter Buchmesse steht.

Die Bundeskanzlerin Olaf Scholz hätte an der Eröffnungszeremonie teilnehmen sollen, sagte jedoch ab, da es mit einem Besuch in Israel und Ägypten kollidierte. Stattdessen betonte die Kulturministerin Claudia Roth die Bedeutung der Vielfalt und Freiheit des Denkens. Slowenien ist dieses Jahr Ehrengast in Frankfurt und präsentiert in einem eigenen Pavillon, wie die Geschichte die Literatur beeinflusst. Während der Messe sind literarische und politische Diskussionen geplant, bei denen zahlreiche bekannte Autoren erwartet werden.

Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie, der den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhielt, wird ebenfalls anwesend sein. Die großen Themen der Messe umfassen künstliche Intelligenz, Klimawandel und der Kampf gegen Populismus und Extremismus. Der slowenische Philosoph Slavoj Zizek sorgte bei der Eröffnung mit seiner Kritik an den jüngsten Hamas-Angriffen und den israelischen Streitkräften für Kontroversen und wurde mehrmals vom Publikum unterbrochen.

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