Passagier scherzte, dass er Granaten hatte, weil die Flughafensicherheit zu lange dauerte.

Passagier scherzte, dass er Granaten hatte, weil die Flughafensicherheit zu lange dauerte.

Die deutsche Bundespolizei untersucht einen Mann, der einen Witz über das Mitführen von Handgranaten auf einem Flughafen gemacht hat, weil die Sicherheitskontrolle zu lange dauerte. Der 37-jährige Mann, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, drohte, seinen Flug von Frankfurt nach Graz in Österreich zu verpassen, so die Erklärung der Bundespolizei Deutschlands. Während er Verzögerungen bei der Sicherheitskontrolle hatte, betonte er wiederholt gegenüber dem Personal, dass er drei Handgranaten habe, so die Erklärung der Polizei.

Die Erklärung sagte, dass der “schlechte Witz” des Mannes dazu führte, dass die Bundespolizei von den Sicherheitskräften des Frankfurter Flughafens hinzugezogen wurde. Sie ordneten eine erneute Kontrolle des Mannes, seines Gepäcks und der Personen an, mit denen er reiste, so die Erklärung. Er erklärte den Beamten dann, dass er tatsächlich keine Waffen bei sich trug und war nur frustriert über die lange Wartezeit. “Letztendlich ergaben zusätzliche Überprüfungen, dass der 37-jährige Mann keine Handgranaten bei sich trug”, sagte die Polizei. Er verpasste seinen Flug nach Österreich und steht nun vor einer polizeilichen Ermittlung wegen Vortäuschung einer Straftat.

“Man sollte sorgfältig darüber nachdenken, welche ‘Witze’ man macht, besonders an einem sicherheitsrelevanten Ort wie einem Flughafen”, hieß es in der Erklärung der Polizei. Es wurde hinzugefügt: “In keinem Fall wird die Wartezeit dadurch verkürzt!” In einem separaten Vorfall, der einen Bombenalarm beinhaltete, wurde ein britischer Mann letzten Monat von einer öffentlichen Unruhestörungsanklage freigesprochen, nachdem er seinen Freunden privat darüber gescherzt hatte, ein Flugzeug in die Luft zu sprengen. Aditya Verma war 18, als er über Snapchat einen Scherz über das Sprengen seines Fluges machte. Die Sicherheitskräfte abgefangen die Nachricht und Kampfjets wurden losgeschickt, um das Flugzeug zu eskortieren. Verma war gezwungen, $120,000 zu zahlen, hauptsächlich für die Kosten des Einsatzes zweier F-18 Jets. Ein spanischer Richter sprach ihn jedoch von den Vorwürfen frei und sagte, dass der Witz “in einem streng privaten Umfeld” gemacht wurde.

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