Deutschland und Japan pflegen seit 1861 eine über ein Jahrhundert andauernde enge bilaterale Beziehung. Diese langjährige Freundschaft zeichnet sich durch intensive politische Diskussionen und internationale Zusammenarbeit sowie enge wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Verbindungen aus.
Der Konsulatsrat des japanischen Generalkonsulats in Frankfurt, Shinichi Asazuma, bezeugt die lebhafte japanische Gemeinde inmitten einer lebendigen, multikulturellen Bevölkerung in Hessen, Frankfurt am Main. Etwa 75% der Bevölkerung in Hessen sind Einwanderer, die etwa 180 Nationalitäten umfassen.
Frankfurt pflegt zudem eine lebendige Beziehung zu Yokohama, seiner Partnerstadt. Dieses Jahr feiert Frankfurt und Yokohama das 10-jährige Partnerschaftsjubiläum und zeigt, wie sich die beiden Kulturen vermischt haben.
Neben ihrer kulturellen Vielfalt sind japanische Investoren auch von der Stärke der FRM-Metropolregion in der deutschen und europäischen Wirtschaft sowie von ihrer erstklassigen Lage angezogen. Als zweitgrößte Metropolregion Deutschlands mit Sitz der Europäischen Zentralbank und der Frankfurter Wertpapierbörse zieht FRM zahlreiche große Unternehmen an.
Nach dem Brexit haben mehrere japanische Finanzinstitute beschlossen, nach Frankfurt am Main zu ziehen, aufgrund der idealen Lage und effizienten, inklusiven Kultur. Diese Beziehungen können noch tiefer und stärker werden.
