Aussteller aus 40 Ländern hatten gehofft, an der physischen Ausgabe der Frankfurter Buchmesse 2020 teilzunehmen, sagt Juergen Boos, aber die COVID-19-Zahlen Europas haben den Schwerpunkt nun auf das digitale Event gelegt. Die Messe musste ihre physische Ausstellung absagen, die etwa 800 Aussteller aus 40 Ländern Zusammenbrachte, da Reisen aufgrund der Pandemie schwierig war.
Trotzdem können Ideen noch immer im umfangreichen digitalen Programm ausgetauscht werden, das die Messe entwickelt hat. Die Möglichkeit, auch im nächsten Jahr ein physisches Event in Frankfurt zu haben, besteht weiterhin. Mit kultureller Unterstützung von Berlin hat Frankfurt digitale Entwicklungen wie die Frankfurt Rights-Plattform geschaffen, die bis mindestens Sommer 2021 kostenlos verfügbar sein werden.
Juergen Boos betonte auch die Bedeutung von Frankfurt nicht nur für den internationalen Buchhandel, sondern auch für verwandte Kreativbranchen. Durch neue digitale Tools wie Frankfurt Rights und Konferenzprogramme wird der Austausch von Ideen und Geschäften weiterhin ermöglicht. Ein Schwerpunkt liegt auf der Schaffung des weltweit größten Handelsportals für Verlagswesen.
Trotz steigender Coronavirus-Infektionszahlen in Deutschland wurde das physische Event der Buchmesse abgesagt. Boos betonte, dass die Messe weiterhin eine wichtige Plattform für internationale Geschäfte sein wird, auch wenn der persönliche Austausch nicht einfach durch digitale Formate zu ersetzen ist. Der Wegfall des physischen Events führt auch dazu, dass die digitalen Programme, die für Oktober geplant waren, weiter vorangetrieben werden.