Die Bankentürme in Frankfurt wurden an einem sonnigen Herbstnachmittag am 1. November 2017 fotografiert. Der bevorstehende Brexit hat lokale Bewohner besorgt gemacht, da tausende Banker aus Großbritannien nach Frankfurt strömen werden. Während einige Frankfurt als Provinzstadt sehen, hoffen andere Bewohner auf eine Belebung durch die neue Klientel. Jedoch gibt es auch Sorgen bezüglich steigender Mieten und Wohnungsnot, da Frankfurt bereits einen erheblichen Wohnungsbedarf hat, der durch den Brexit noch verstärkt wird.
Linke Gruppen wie “Blockupy” und “Interventionistische Linke” sehen die Banken als “tickende Zeitbomben” und planen Protestaktionen gegen die Konzentration der Banken in Frankfurt. Mit steigenden Mieten und begrenztem Wohnraum für einkommensschwache Bürger machen sich Bewohner Sorgen um die Auswirkungen des bevorstehenden Zustroms von Bankern.
Die Bevölkerung Frankfurts wächst, und die Stadt hat bereits einen Wohnungsbestand von 40.000 Einheiten. Die privaten Entwickler bauen vor allem für wohlhabende Mieter, während staatliche Institutionen wie ABG Frankfurt Holding bezahlbare Wohnungen bauen. Diese werden jedoch möglicherweise zu spät kommen, um die akute Wohnungsknappheit zu lindern.
Einige Befürworter der ankommenden Banker glauben, dass sie die Wirtschaft beleben und zu höheren Steuereinnahmen führen werden. Aber Mietervereine befürchten steigende Mieten und soziale Ungleichheit. Die Bedenken der Mieter könnten dazu führen, dass linke Gruppen wie die Interventionistische Linke und Blockupy mehr Unterstützung gewinnen und Proteste gegen die Immobilienentwicklung und Bankenkonzentration in Frankfurt organisieren.