Blackstone und Digital Realty schmieden 7 Mrd. USD Joint Venture für Hyperscale-Rechenzentrumscampus in Frankfurt, Paris und NoVA.

Blackstone und Digital Realty schmieden 7 Mrd. USD Joint Venture für Hyperscale-Rechenzentrumscampus in Frankfurt, Paris und NoVA.

Der Investment-Gigant Blackstone Inc. hat am 7. Dezember die Gründung eines Joint Ventures mit dem globalen Cloud- und Carrier-neutralen Rechenzentrum- und Colocation-Anbieter Digital Realty angekündigt, um vier hyperskalige Rechenzentrumscampusse zu entwickeln. Die Rechenzentren sollen insgesamt fast 500 MW IT-Last in drei Metropolen in Europa und Nordamerika unterstützen und rund 7 Milliarden US-Dollar kosten.

Dieses Joint Venture zwischen Blackstone und Digital Realty zeigt das wachsende Vertrauen der Investoren in die digitale Infrastruktur. Blackstone investierte bereits 8 Milliarden US-Dollar in QTS, einen Wettbewerber von Digital Realty, und betrachtet Rechenzentren als Schlüsselbereich für das Wachstum der digitalen Infrastruktur, angetrieben durch die Verbreitung von künstlicher Intelligenz (AI). Auch Digital Realty hat in diesem Bereich Hyperscale-Transaktionen durchgeführt, z.B. durch Joint Ventures mit TPG Real Estate und GI Partners in den USA.

Das Joint Venture zwischen Blackstone und Digital Realty sieht eine 80-20 Beteiligung vor, wobei Blackstone 80% der Anteile übernimmt und Digital Realty 20% behält. Die gemeinsamen Entwicklungsprojekte sollen bis zur vollen Auslastung der Kapazitäten durch beide Unternehmen finanziert werden. Die Schließung des Joint Ventures wird in zwei Etappen im ersten Halbjahr 2024 erfolgen und unterliegt bestimmten Genehmigungen und üblichen Abschlussbedingungen. Die Beteiligten sind zuversichtlich, die Marktnachfrage durch hochwertige Rechenzentren zu bedienen und von der anhaltenden Entwicklung der digitalen Infrastruktur zu profitieren.

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