Brexit, Klima, Rassismus: Die Frankfurter Buchmesse in Zitaten

Brexit, Klima, Rassismus: Die Frankfurter Buchmesse in Zitaten

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse äußerten sich einige Starautoren besorgt über den Zustand der Welt. Margaret Atwood warnte vor dem Klimawandel und unterstützte die Extinction Rebellion, die auf friedliche Weise auf die Klimakrise aufmerksam macht. Die 79-jährige Schriftstellerin betonte die Dringlichkeit, die sich aus der aktuellen Lage ergibt und lobte das Engagement junger Menschen in diesem Bereich.

Die norwegische Autorin Maja Lunde, bekannt für ihr Buch “Die Geschichte der Bienen”, gab zu, dass sie wegen der Umweltproblematik schlecht schlafen kann. Sie mahnte, dass man zwar objektiv wisse, dass die Welt in einem schlechten Zustand ist, aber es müsse auch emotional verstanden werden. Lunde rief dazu auf, dringend zu handeln und betonte, dass die Menschheit durchaus in der Lage sei, die Klima- und Naturkrise zu stoppen, wenn sie es wirklich wolle.

Ken Follett, ein britischer Autor, der gegen den Brexit und die verlorenen Chancen für die jüngere Generation Großbritanniens kritisierte, kündigte an, gemeinsam mit anderen britischen Schriftstellern eine “Friendship Tour” durch europäische Städte zu unternehmen, um den Brexit zu bedauern und den Europa-Bürgern zu versichern, dass sie immer noch geschätzt werden.

Colson Whitehead, der für sein Buch “Underground Railroad” mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde, sprach über Rassismus in den USA. Er betonte, dass Amerika seit seiner Gründung rassistisch sei und dies noch lange Zeit bleiben werde. Whitehead äußerte sich besorgt über die fortgesetzten Versuche, Stimmen von Minderheiten in den USA zu unterdrücken und betonte die bestehende Kontinuität von Rassismus in der US-Gesellschaft. Sein neuestes Buch “The Nickel Boys” behandelt das Thema des Rassismus in den 1960er Jahren.

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