Der Philosoph hinter der Ideologie von Antifa

Der Philosoph hinter der Ideologie von Antifa

Im letzten Artikel über den Faschismus haben wir versprochen, die philosophischen Wurzeln der Antifa zu erkunden, um besser zu verstehen, wie sie den Einsatz faschistischer Taktiken im Namen ihres Kampfes rechtfertigen. Die faschistischen Tendenzen der Antifa sind offensichtlich, aber eine tiefere Analyse zeigt die bankrotte Ideologie, die die Bewegung antreibt. Die genaue Definition von Faschismus ist nicht einfach. In 2016 war es laut Merriam-Webster der meistgesuchte Begriff in seinem Online-Wörterbuch. Selbst unter Wissenschaftlern gibt es wenig Konsens.

Ein zentraler Bestandteil des Faschismus, der in nahezu jeder Definition zu finden ist, ist die Unterdrückung politischer Opposition und der Einsatz von “erlösender Gewalt” gegen ideologische Gegner zur Ausweitung von Einfluss und Macht. Da die Antifa routinemäßig Gewalt und Einschüchterung einsetzt, um politische Gegner am Versammlung und Verteidigung dieser Taktiken zu hindern und dies als Mittel zum Zweck betrachtet, sind ihre faschistischen Tendenzen offenkundig.

Die intellektuelle Basis für diejenigen, die die faschistische Verbindung der Antifa ablehnen, findet sich in den Schriften von Herbert Marcuse, dessen Werk als die Wurzel der neomarxistischen Philosophie gilt. Marcuse war ein deutsch-amerikanischer Philosoph, Soziologe und politischer Theoretiker, der ein Anhänger der kritischen Theorie war. Diese Theorie untersucht die gesellschaftlichen, historischen und ideologischen Kräfte und Strukturen, um ein genaues Bild der Welt zu gewinnen.

Marcuse wendet diese Theorie in seinem Essay “Repressive Tolerance” von 1965 an, in dem er argumentiert, dass Redefreiheit und Toleranz nur vorteilhaft sind, wenn sie unter Bedingungen absoluter Gleichheit existieren. Bei vorhandenen Machtungleichgewichten sind Redefreiheit und Toleranz nur für die bereits Mächtigen von Nutzen. Er fordert eine “befreiende Toleranz”, die die Starken unterdrückt und die Schwachen stärkt.

Wenn man dem Marcuse’schen Denken folgt, könnte man leicht die Verwendung faschistischer Taktiken im Namen ihres Kampfes rechtfertigen. Das Problem ist, dass man, wenn man die Welt durch ein konfliktbelastetes Prisma betrachtet, wenig anderes als Machtverhältnisse sieht, und der einzige Weg, Machtungleichgewichte wiederherzustellen, ist der Einsatz von Gewalt.

Marcuse, Antifa und andere Neomarxisten sollten auf Freidrich Nietzsches Worte achten: “Hüte dich davor, wenn du mit Ungeheuern kämpfst, dass du nicht selbst zum Ungeheuer wirst… denn wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich.” Dies ist die Wurzel der modernen antifaschistischen Ideologie, und das Verständnis der philosophischen Grundlagen beleuchtet, warum die Antifa und andere denken, dass sie berechtigt sind, sich im Namen ihres Kampfes wie Faschisten zu verhalten.

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