Deutsche Zugführer streiken sechs Tage lang und legen den Bahnverkehr erneut fast vollständig lahm.

Deutsche Zugführer streiken sechs Tage lang und legen den Bahnverkehr erneut fast vollständig lahm.

Die deutsche Zugführergewerkschaft GDL hat am Mittwoch einen sechstägigen Streik begonnen, um ihre Forderungen in einem kontroversen Streit mit dem Hauptbahnbetreiber des Landes über Arbeitszeiten und Gehälter durchzusetzen. Der Streik wird den Personenverkehr und den Güterverkehr, der von der staatseigenen Deutschen Bahn betrieben wird, bis Montag um 18:00 Uhr beeinträchtigen. Dies ist bereits der vierte Streik, den die Gewerkschaft in den letzten Jahren durchführt, was zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr führt.

Der Streik betrifft sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr. Deutsche Bahn hat bereits vor dem Streik einen signifikanten Rückgang des Frachtaufkommens verzeichnet, da viele Kunden ihre Sendungen storniert haben. Neben Gehaltserhöhungen fordert die Gewerkschaft eine Reduzierung der Arbeitsstunden von 38 auf 35 pro Woche ohne Gehaltseinbußen, was Deutsche Bahn bisher abgelehnt hat. Aufgrund des Stillstands der Verhandlungen erwägt Deutschlands Verkehrsminister Schlichtungsverfahren zwischen GDL und Deutsche Bahn.

Der Streik hat zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr, insbesondere im Personen- und Frachtverkehr geführt. Die deutsche Regierung prüft die Möglichkeit von Schlichtungsverfahren, um die Pattsituation zwischen den beiden Parteien zu lösen.

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