Deutschland: Durchschnittliches Haus nach Stadt 2023

Deutschland: Durchschnittliches Haus nach Stadt 2023

Der durchschnittliche Preis für freistehende und Doppelhäuser in den größten Städten in Deutschland variierte im zweiten Quartal 2023 zwischen etwa 5.000 Euro und 10.000 Euro pro Quadratmeter. München hatte die teuersten Immobilien, mit einem Quadratmeterpreis von 9.931 Euro, während Berlin am erschwinglichsten war, mit einem Preis von 4.802 Euro pro Quadratmeter.

Die deutschen Hauspreise haben sich im Laufe der Zeit entwickelt, mit einem anhaltenden Aufwärtstrend über mehr als ein Jahrzehnt hinweg. 2020 und 2021 verzeichneten besonders hohe Wachstumsraten, wobei der nominale jährliche Anstieg im Jahr 2021 über 10 Prozent lag. Dennoch verlangsamte sich der Markt in der zweiten Jahreshälfte 2022, wobei die jährliche prozentuale Veränderung im vierten Quartal des Jahres negativ wurde und dieser Trend auch im Jahr 2023 anhielt. Der Hauspreisindex zeigt, dass sich der Index im zweiten Quartal 2023 auf etwa 150 Prozent belief, was bedeutet, dass ein im Jahr 2015 gekauftes Haus in diesem Zeitraum um 50 Prozent im Wert gestiegen ist.

Die Erschwinglichkeit von Wohnraum in Deutschland hängt stark vom Einkommen ab: Gebiete mit hohen Einkommen neigen oft dazu, teurere Immobilien zu haben, was sie nicht unbedingt unbezahlbar macht. Der Hauspreis-Einkommensindex misst die Entwicklung der Wohnkosten im Verhältnis zum Einkommen. Im ersten Quartal 2023 lag der Indexwert bei 120,8, was bedeutet, dass das Hauspreiswachstum seit 2015 das Einkommenswachstum um etwa 21 Prozent übertroffen hat. Verglichen mit dem Durchschnitt für den Euro-Raum war dieser Wert höher.

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