Peter Fischer war von 2000 bis Montag Präsident von Eintracht Frankfurt. Der nun ehrenamtliche Präsident des Bundesliga-Clubs hielt eine bedeutende Abschiedsrede während der Generalversammlung des Vereins. Fischer setzt sich seit vielen Jahren sehr für den gesellschaftlichen Kampf ein und ist zutiefst unglücklich über die politische Situation in Deutschland.
Der ehemalige Eintracht-Präsident möchte sich nun mehr dem Kampf gegen den Rechtsruck in Deutschland widmen. Er plant, sich noch stärker als zuvor zu engagieren und an Demonstrationen teilzunehmen, um gegen rechtsextreme Tendenzen anzutreten. Er betonte auch die Bedeutung sozialer Inklusion und der multikulturellen Ausrichtung seines Vereins.
In seiner Rede sagte Fischer, dass sein Wunsch im Leben nicht ist, dass Eintracht Frankfurt erneut Meister oder Champions-League-Sieger wird, sondern dass “dieser Nazischeiß verschwindet”. Er kritisierte die politische Situation in Deutschland und bezeichnete sie als “Weimar 2.0”, mit Koalitionen, die nicht funktionieren, einer globalen wirtschaftlichen Krise, Energiekrise und Krieg auf der ganzen Welt.
Fischer betonte die Vielfalt des Clubs, der 112 Nationalitäten umfasst, und erklärte, dass für Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus kein Platz im Sport sei. Er scherzte auch über seine persönlichen Wünsche, wie die Heirat mit Jennifer Lopez, bevor er wieder ernst wurde und sein Engagement für politische Organisationen in Erwägung zog.