Ein Paar von Verkehrampeln dauerhaft installiert

Ein Paar von Verkehrampeln dauerhaft installiert

Wie in den Vorjahren wurden auch dieses Jahr zum Beginn des Frankfurter Christopher Street Day an der Konstablerwache die Streuscheiben ausgetauscht. Statt den üblichen Ampelmännchen wurden in diesem Jahr Ampelpärchen mit schwulen und lesbischen Paaren installiert. Stadträtin Sylvia Weber zeigte sich erfreut über die Installation der Ampeln, kündigte aber gleichzeitig an, dass es die letzte Installation sein wird.

Der Grund dafür ist jedoch ein positiver, denn das Verkehrs- und das Integrations- und Bildungsdezernat haben gemeinsam geschafft, eine dauerhafte Installation der Ampelpaare zu erreichen. Weber betonte, dass diese Maßnahme ein wichtiges Zeichen für Gleichberechtigung, Akzeptanz und gegen Ausschluss sei. Die Ampelpaare hätten eine hohe symbolische Kraft und sollen auch abseits des Christopher Street Days für Sichtbarkeit und Anerkennung sorgen.

Weber unterstrich, dass jeder selbst darüber entscheiden können sollte, wie er leben möchte, und dass dies normal in unserer Gesellschaft sein sollte. Da jedoch selbst in einer so toleranten und kosmopolitischen Stadt wie Frankfurt noch immer Ausgrenzung und Repression gegenüber der LGBTIQ-Gemeinschaft existieren, sei es wichtig, ein solch positives Zeichen zu setzen.

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