Bei einem Einsturz des Daches am Flughafen Neu-Delhi wurde eine Person getötet. Schwere Regenfälle und starke Winde führten zu Störungen im Flugbetrieb und überfluteten Straßen in der indischen Hauptstadt. Ein Teil des Daches und einer Stütze im Abflugbereich des Terminals 1 waren eingestürzt, woraufhin Flüge vorübergehend ausgesetzt wurden. Der gesamte Terminal, einer von drei an diesem größten und belebtesten Flughafen des Landes, wurde evakuiert und eine Untersuchung angeordnet. Acht Verletzte wurden ins Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Bilder von indischen Fernsehsendern zeigten, wie ein Taxi unter einem zerstörten Metallpfeiler im Eingangsbereich des Terminals begraben wurde.
Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport hält zehn Prozent der Anteile am Flughafen und gibt an, mit dem Flughafen in Kontakt zu stehen. Indien ist einer der am schnellsten wachsenden Luftverkehrsmärkte der Welt. Laut Regierungsdaten erreichte allein der inländische Luftverkehr im Jahr 2023 einen Rekord von 152 Millionen Passagieren.
(Dieser Bericht wurde von Aftab Ahmed, Aditi Shah, Nandan Mandayam, Shilpa Jamkhandikar und Sarita Chaganti Singh verfasst, sie wurden von Ainnie Arif und Jatindra Dash unterstützt, Klaus Lauer hat den Bericht geschrieben, Myria Mildenberger hat ihn bearbeitet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Redaktionsteam unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Wirtschaft) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Wirtschaft und Märkte).)