In Frankfurt, Deutschland, kam es vor dem Europa-League-Spiel zwischen dem englischen Verein West Ham und dem lokalen Team Eintracht Frankfurt zu Auseinandersetzungen, bei denen mehr als 30 Personen festgenommen wurden. Die Polizei musste an mehreren Orten eingreifen, da es zu Kämpfen zwischen rivalisierenden Fangruppen kam. Die Polizei konnte größere Auseinandersetzungen am Hauptbahnhof stoppen und registrierte bis zu 1.000 Besucher des Spiels, darunter als risikoreich eingestufte Fans. Trotz des schnellen Einschreitens der Polizei kam es zu physischen Angriffen, darunter ein Angriff von Frankfurter Fans, bei dem zwei Besucher bewusstlos wurden und ins Krankenhaus gebracht werden mussten.
Zusätzlich kam es in Frankreich zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Marseille- und Feyenoord-Fans vor dem Rückspiel ihres Europa Conference League Halbfinales. Videos zeigten bewusstlose Marseille-Fans und konfrontative Szenen kurz vor Spielbeginn vor dem Stadion. Nach gewalttätigen Vorfällen im Zusammenhang mit PAOK und Marseille im Vormonart hatte Feyenoord beim Spiel im Stade Velodrome einen reduzierten Fanbereich. Trotzdem wurden 20 Personen nach kleineren Kämpfen in den Straßen festgenommen. Feyenoord hat eine aktive Hooligan-Szene und auch beim aktuellen Spiel wurden Flares auf das Spielfeld geworfen, was zum Eingreifen der Polizei führte.
Aufgrund der angespannten Lage und vergangener Vorfälle hatte die UEFA einen Fanbereich im Stadion geschlossen. Feyenoord-Fans wurden mit speziellen Bussen zum Stadion gebracht, da die Polizei mit vielen nicht im Besitz von Tickets angereisten Fans gerechnet hatte. Das Spiel begann mit zahlreichen Pyrotechnik-Demonstrationen der Marseille-Fans, die während des Spiels ebenfalls für Unruhen sorgten. Am Ende musste die Polizei eingreifen, als Feyenoord-Fans Flares auf das Spielfeld warfen.