Der Flughafenbetreiber Fraport hat einen Zwei-Jahres-Rahmenvertrag mit dem niederländischen Hersteller für die Lieferung von bis zu acht zwölf Meter langen Ebusco 3.0 Bussen unterzeichnet. Der Vertrag umfasst eine Festbestellung für vier der Elektrobusse und eine Option für vier weitere. Dies wird das erste Mal sein, dass der Ebusco 3.0 auf einem Flughafen eingesetzt wird. Die Elektro-Solobusse mit drei Türen, einem niedrigen Boden und einem Batteriepaket von “mehr als 250 kWh” werden am Flughafen Frankfurt eingesetzt.
Die Batterien des Ebusco 3.0 sind im Boden installiert und nicht auf dem Dach, was zu einer Fahrzeughöhe von 3,19 Metern führt. Fraport hat sich das Ziel gesetzt, bis 2045 eine Netto-Null-CO2-Emission zu erreichen und konvertiert daher die Fahrzeugflotte auf dem Vorfeld des Flughafens Frankfurt schrittweise auf alternative Antriebe. Die Zusammenarbeit mit Ebusco soll dabei helfen, diesen Zielen näher zu kommen, da Elektromobilität ein wichtiger Bestandteil der Klimaschutzbemühungen von Fraport ist.
Ebusco strebt mittelfristig eine Produktionskapazität von 3.000 Bussen pro Jahr an und hat bereits den Ebusco 3.0 in verschiedenen Varianten vorgestellt. Zwei Ebusco 3.0 Busse sind bereits seit eineinhalb Jahren auf der Linie 100 in München unterwegs. Fraport investiert insgesamt fast €1,2 Millionen in den Ausbau der Ladeoptionen auf dem Vorfeld bis Ende 2024 und plant, über denselben Zeitraum €17 Millionen in die Elektrifizierung spezieller Bodenabfertigungsfahrzeuge zu investieren. Die Partnerschaft zwischen Fraport und Ebusco wird somit dazu beitragen, die Elektrifizierung des Flughafenbetriebs weiter voranzutreiben.