Für viele Besucher wird Deutschlands Wirtschaftszentrum und Heimat der Europäischen Zentralbank nicht gleich beim ersten Anblick überzeugen; die geschäftigen Anzüge und die brüllenden “Bankfurt” Hochhäuser aus Glas und Stahl laden nicht gerade zum Verweilen ein. Aber es bedarf nicht viel, um hier Kultur und Charme zu entdecken: vom grünen Frieden des botanischen Gartens im Herzen des Geschäftsviertels bis zur “Fressgass” gesäumt mit Restaurants; von weltklasse Museumssammlungen entlang des Mainufers bis zum Arbeiterviertel Sachsenhausen, wo Einheimische an gemeinsamen Tischen sitzen und bis tief in die Nacht Apfelwein trinken. Trotz seines großen Rufes ist Frankfurt eine relativ kleine Stadt und die meisten Sehenswürdigkeiten sind bei einem Spaziergang leicht zu erreichen. Ignoriert man den ersten Eindruck, wird es Liebe auf den zweiten Blick sein.
Im Herzen der Innenstadt befindet sich der Römerberg, der historische Marktplatz, der das Wahrzeichen des Stadtmarketings und das Zentrum des Weihnachtsmarktes ist. Südlich des Römerbergs gibt es mehr Kultur, überqueren Sie den Main über den Eisernen Steg, einen mit bemalten Liebesschlössern verzierten eisernen Fußgängerübergang. Das Museumsufer bietet eine Vielzahl kultureller Einrichtungen, darunter das Städel Kunstmuseum. Im Norden des Römerbergs erstreckt sich die Einkaufsstraße Zeil mit namhaften Geschäften und einem Designer-Enklave im Westen. Weiter westlich gelangen Sie ins Westend, wo sich der Palmengarten befindet. Im Bahnhofsviertel im Süden finden Sie eine große Vielfalt an asiatischen und türkischen Restaurants, Märkten und Friseursalons.
Wenn Sie mit der Bahn am Hauptbahnhof ankommen, finden Sie eine Auswahl an zwei- bis dreisternigen Hotels in der Nähe. Im nhow Frankfurt im Business District finden Sie eine Skybar mit atemberaubender Aussicht. Das Ruby Louise bietet ein Konzept von “lean luxury” und die Flemings Selection befindet sich in einem umgebauten 1950er Gebäude mit einer alten Paternoster-Liftanlage. Restaurants bieten eine enorme Vielfalt an Küchen, von asiatisch bis traditionell deutschen Gerichten wie Handkäs mit Musik und Grüne Soße. In Sachsenhausen finden Sie heimische Apfelweinstuben, in denen man das lokale Cider in geselliger Atmosphäre genießen kann.
Ein Muss ist der Besuch der Kleinmarkthalle, einem authentischen Lebensmittelmarkt in Frankfurt. Im Frühling und Herbst finden zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, jedoch können die Messezeiten die hotelpreise erhöhen. Am besten ist es, Euros mitzubringen, besonders für den Geldwechsel, und für den Stadtverkehr kann die Miete eines Fahrrads in Betracht gezogen werden. Die Frankfurt Card bietet eine gute Möglichkeit für unbegrenzten öffentlichen Verkehr und ermäßigten Eintritt in Museen.