Frankfurt ist die erste Stadt in Deutschland, die Lichter aufhängt, um Ramadan zu feiern, wobei städtische Beamte Londons helles Display am Piccadilly Circus im letzten Jahr als Inspiration anführen. Die Lichter wurden in der Nähe der Alten Oper im Zentrum der Stadt aufgehängt und sollen für den Ramadan einen Monat lang leuchten. Die Lichter in Form von Sternen und Halbmonden mit der Aufschrift ‘Happy Ramadan’ wurden letztes Jahr von der CDU blockiert, aber die Grünen, die Frankfurt regieren, konnten den Antrag durchsetzen. Die Grünen begründeten ihren Antrag damit, dass die Stadt Frankfurt durch die Dekoration während des Ramadan ein wichtiges Signal für das muslimische Leben sendet und die Menschen des muslimischen Glaubens in dieser Stadt wertschätzt.
Die Lichter werden an fünf Stahlseilen aufgehängt und kosten zwischen 50.000 und 100.000 Euro. Etwa 150.000 Muslime leben in Frankfurt, was etwa 15% der Bevölkerung der Stadt ausmacht. Im vergangenen Jahr schaltete Sadiq Khan die Ramadan-Lichter am Piccadilly Circus ein. Es war das erste Mal, dass eine europäische Stadt Lichter zur Feier des islamischen Festes aufhängte. Die Londoner Lichter wurden von Ramadan Lights UK initiiert, die sich dafür einsetzten, dass das Display durch Spenden eingerichtet wurde. Die Gründerin der Gruppe, Aisha Desai, sagte damals: “Als Kind war ein Ausflug ins Zentrum von London, um die festlichen Lichter zu sehen, ein jährliches Vergnügen.” Durch großzügige Spender konnten wir von Erfolg zu Erfolg gehen.”