Der Geschäftsreiseverkehr hat am Flughafen Frankfurt seit Beginn des Winterflugplans einen spürbaren Aufschwung erlebt. Die Fraport Group, die Deutschlands wichtigsten Drehkreuzflughafen besitzt, gab bekannt, dass der Anstieg des Geschäftsverkehrs die interkontinentalen Strecken Frankfurts besonders in Richtung Nordamerika angekurbelt hat. Auch die Routen nach Westeuropa haben von einem stärkeren Geschäftsmarkt profitiert. Im November hat Frankfurt 4,1 Millionen Passagiere abgefertigt, was einem Anstieg um 41 Prozent gegenüber dem gleichen Monat im Jahr 2021 entspricht, obwohl der Verkehr immer noch um 19 Prozent unter dem Niveau von November 2019 liegt.
Trotz des Aufschwungs im Geschäftsreiseverkehr bleibt der Freizeitmarkt weiterhin der “Hauptwachstumstreiber” für Frankfurt, wobei Destinationen wie Zypern und die Türkei gut abschneiden. Ein weiteres wichtiges europäisches Drehkreuz, der Flughafen Paris Charles de Gaulle, begrüßte im November 4,7 Millionen Passagiere, was jedoch nur 83,6 Prozent des Verkehrsaufkommens von November 2019 entspricht. Im Gegensatz dazu übertraf das Schwesterflughafen Paris Orly im letzten Monat seine Vor-Covid-Zahlen mit 2,3 Millionen Passagieren, was einem Anstieg um 1,1 Prozent gegenüber 2019 entspricht. Beide Flughäfen gehören zur Paris Aeroport Gruppe, die in den ersten 11 Monaten des Jahres insgesamt 79,1 Millionen Passagiere bedient hat. Dies entspricht einem Anstieg von 42,4 Millionen Passagieren im Vergleich zu 2021, liegt jedoch immer noch etwa 21 Prozent unter dem Niveau von 2019.
Eine ähnliche Situation zeigt sich am Flughafen Amsterdam Schiphol, der im November knapp unter 4 Millionen Passagiere abgefertigt hat, verglichen mit 5,3 Millionen Reisenden im gleichen Monat vor drei Jahren. Der niederländische Flughafen hat weiterhin eine Obergrenze für die Passagieranzahl während des Winterflugplans festgelegt.