Der Frankfurter Hahn Flughafen wurde vorläufig an die deutsche Firma Triwo verkauft, die sich unter anderem mit Flughafenentwicklung beschäftigt. Seit 2021 befindet sich der Flughafen unter Insolvenzverwaltung, und bisherige Verkaufsversuche sind gescheitert. Die Trierer Firma Triwo, die auch Interessen im Immobilien- und Automobilbereich hat, soll den Flughafen übernehmen. Der endgültige Vertrag steht noch unter bestimmten Bedingungen, obwohl der Kaufpreis bereits auf ein Treuhandkonto überwiesen wurde. Alle 400 Mitarbeiter des Flughafens sollen in den neuen Besitz übergehen.
Triwos Interessen im Flughafenbereich umfassen die Betriebsführung in Zweibrücken, Egelsbach und Oberpfaffenhofen. Der CEO von Triwo, Peter Adrian, ist optimistisch über die Zukunftsaussichten des Flughafens Frankfurt-Hahn und plant gezielte Investitionen in die Flughafeninfrastruktur, um weiteres Wachstum im Passagier- und Frachtverkehr zu erzielen und nachhaltige Immobilienentwicklung umzusetzen. Der Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner gibt an, dass der Flughafen nach Umstrukturierungs- und Reorganisationsmaßnahmen nun ohne Verluste betrieben werden kann. Trotz der schwierigen Insolvenzverwaltung ist der Flughafen attraktiver geworden und hat das Interesse potenzieller Käufer geweckt.
Die Gläubiger haben einstimmig für das Angebot mit dem höchsten Gebot gestimmt, wobei der Preis das entscheidende Element war. Die genauen Bedingungen der endgültigen Transaktion sind vertraulich. Der Flugbetrieb wird unter den Insolvenzverfahren fortgesetzt, bis die vertraglichen Bedingungen erfüllt sind, und wird dann vom Erwerberunternehmen übernommen. Dies soll innerhalb weniger Wochen erfolgen.