Die deutsche Transportgesellschaft Fraport hat die Verantwortung für die Sicherheitskontrollen am Frankfurter Flughafen (FRA) übernommen, die zuvor von der deutschen Bundespolizei durchgeführt wurden. Die Bundespolizei wird weiterhin gesetzliche Aufsichts- und Überwachungsfunktionen ausüben, zusätzlich zur Gesamtverantwortung für die Luftsicherheit. Außerdem wird sie bewaffneten Schutz an den Kontrollstellen anbieten sowie Zertifizierung und Genehmigung neuer Kontrollstelleninfrastruktur durchführen. Die deutsche Polizei wird auch den Zertifizierungs- und Rezertifizierungsprozess für das Luftsicherheitspersonal verwalten. Fraport hat ab dem 1. Januar 2023 neue Verantwortlichkeiten am Flughafen übernommen.
Um diese Verantwortlichkeiten zu erfüllen, hat Fraport drei Dienstleister, FraSec Aviation Security (FraSec), I-SEC Deutsche Luftsicherheit SE & Co. (I-Sec) und Securitas Aviation Service (Securitas), beauftragt, Passagierkontrollen in seinem Namen durchzuführen. Fraport CEO Dr. Stefan Schulte freut sich, dass Fraport als Betreiber des Frankfurter Flughafens nun mehr Verantwortung für die Sicherheitskontrollen übernehmen kann. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Erfahrung und Fähigkeiten in das operative Management der Luftsicherheit einzubringen. Neue CT-Scanner wurden seit Jahresbeginn an sechs Luftsicherheitskontrollspuren installiert. Schulte dankte auch den Partnern aus dem deutschen Bundesinnenministerium und der Bundespolizei für ihre kooperative Herangehensweise und Partnerschaft auf dem Weg zum neuen ‘Frankfurt Model’.