Der Trianon-Gebäudekomplex im Finanzviertel von Frankfurt, Deutschland, steht vor erheblichen Verlusten für einen von IGIS Asset Management Co. verwalteten Immobilienfonds in Höhe von 370 Milliarden Won (270 Millionen US-Dollar), da das Gebäude standardmäßig auf Kredite verweigert hat. Das spezielle Zweckfahrzeug (SPC), das 2018 das Gebäude für 880 Milliarden Won erwarb, wird voraussichtlich innerhalb der nächsten drei Wochen Insolvenz anmelden. Dies geschah, nachdem das Fahrzeug nach Ablauf der Frist am 31. Mai keine Einigung über einen Kreditumstrukturierungsplan mit den Kreditgebern erzielte. Die 2018 gebildete sogenannte Trianon-Fondsgesellschaft sah im letzten Jahr einen Verlust von rund 80%, nachdem Deka Bank, die 60% der Mieter des Gebäudes vertrat, ihren Mietvertrag wegen des Büromarktabwärtstrends nicht verlängerte. Ihr Auszug führte zu einem starken Wertverlust des 45-stöckigen Gebäudes und einem Anstieg des Loan-to-Value-Verhältnisses auf über 65%. Die genaue Höhe der Verluste wird nach dem Vermögensverkauf bestätigt.
Mit dem drastischen Anstieg des Kreditverhältnisses geriet das SPC Ende 2021 in eine Liquiditätsfalle, in der die Mieteinnahmen zunächst zur Zahlung von Zinsen verwendet wurden, der Rest wurde als zusätzliche Sicherheit für die Kreditgeber reserviert. Ende Dezember des letzten Jahres stieg das LTV auf fast 70%. Im Juli des letzten Jahres beschloss IGIS Asset, das Hochhaus zu verkaufen, und verlängerte das Ablaufdatum des Fonds um zwei Jahre bei einem Treffen mit beschränkten Partnern im Oktober. Bisher hat man jedoch noch keinen neuen Käufer für das Anwesen gefunden.