Sir Alex Ferguson, die Fußballlegende von Manchester United, hat die Fans überrascht, als er am Dienstag zum “Life Member” von Eintracht Frankfurt ernannt wurde. Die Beziehung zu Frankfurt reicht bis in die 1960er Jahre zurück, als Ferguson als Spieler erste Erfahrungen machte. Bereits im Alter von 17 Jahren besuchte er das Europapokal-Halbfinale zwischen Frankfurt und den Rangers aus Schottland, bei dem Frankfurt souverän gewann. Dies weckte seine Bewunderung für den deutschen Verein, obwohl Frankfurt später das Finale gegen Real Madrid verlor.
Im Jahr 1967 hatte Ferguson die Gelegenheit, sich an Frankfurt zu rächen, als er nach seinem Wechsel zu den Rangers gegen sie spielte. Er erzielte ein Torhattrick in einem Freundschaftsspiel, konnte jedoch die Niederlage aus dem Jahr 1960 nicht ganz wiedergutmachen. Als Aberdeen-Manager traf Ferguson 1979 erneut auf Frankfurt im UEFA-Pokal. Frankfurt gewann das Duell knapp mit 2:1 in der Gesamtwertung, was Ferguson als wichtige Lektion für seine Trainerkarriere betrachtete.
Nach seinem Rückzug aus dem Management verfolgte Ferguson das Aufeinandertreffen von Frankfurt und den Rangers im Europa-League-Finale 2022. Obwohl Frankfurt erneut gegen seinen Kindheitsverein gewann, lobte er die Fans beider Mannschaften für die fantastische Atmosphäre in Sevilla. Insgesamt erstreckt sich Fergusons Beziehung zu Eintracht Frankfurt über mehr als 60 Jahre und hat in verschiedenen Phasen seiner Karriere verschiedene Eindrücke hinterlassen.