Installierte Basis wird bis 2030 voraussichtlich 1,96 Tausend Megawatt erreichen, mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 6,78% in den Jahren 2024-2030.

Installierte Basis wird bis 2030 voraussichtlich 1,96 Tausend Megawatt erreichen, mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 6,78% in den Jahren 2024-2030.

Der Bericht “Frankfurter Rechenzentrum – Marktanteilsanalyse, Branchentrends & Statistiken, Wachstumsprognosen 2019 – 2030” wurde am 18. Juli 2024 von ResearchAndMarkets.com veröffentlicht. Der Frankfurter Datenmarkt in Bezug auf die installierte Basis wird voraussichtlich von 1,22 Tausend Megawatt im Jahr 2024 auf 1,96 Tausend Megawatt bis 2030 wachsen, was einem jährlichen Wachstum von 6,78% während des Prognosezeitraums (2024-2030) entspricht. Der Markt ist moderat konsolidiert und wird von Unternehmen wie Equinix Inc, Digital Realty, NTT, Cyxtera und vielen anderen geprägt. Die Unternehmen investieren kontinuierlich in strategische Partnerschaften und Produktentwicklungen, um einen bedeutenden Marktanteil zu gewinnen.

Der Frankfurter Data-Center-Markt wird durch den steigenden Bedarf an energieeffizienten Rechenzentren, erhebliche Investitionen von Colocation-Dienstleistern und Managed Service-Anbietern sowie den Ausbau von hyperskaligen Rechenzentren vorangetrieben. Die Entwicklung von Big Data, Cloud-Computing und dem Internet der Dinge hat Unternehmen dazu veranlasst, in neue Rechenzentren zu investieren, um die Geschäftskontinuität zu gewährleisten. Industrielle Entwicklung wird aufgrund des wachsenden Bedarfs an Sicherheit, Betriebseffizienz, verbesserter Mobilität und Bandbreite voraussichtlich prosperieren. Softwarebasierte Rechenzentren fördern das Branchenwachstum durch eine höhere Automatisierung.

Frankfurt hat sich in den letzten Jahren wirtschaftlich stark entwickelt und ist zu einem Finanz- und Geschäftszentrum in Deutschland und ganz Europa geworden. Die Stadt hat eine große Bedeutung als größtes Finanzzentrum auf dem europäischen Festland und ist durch die Präsenz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Börse, der Deutschen Bundesbank, Hunderte von Geschäftsbanken und Niederlassungen ausländischer Zentralbanken herausgestellt. Diese Finanzinstitute haben die Nachfrage nach Rechenzentren des Landes vorangetrieben.

Die COVID-19-Pandemie hat den Bau von Rechenzentren im betrachteten Markt beeinflusst und führte zu Verzögerungen beim Bau neuer Einrichtungen. Die fortlaufenden Bauprojekte von Unternehmen und Colocation-Serviceanbietern wurden unterbrochen. Der Auswirkungen betrafen auch die Lieferketten im Zusammenhang mit der Rechenzentruminfrastruktur. Die gestörten Importe verschärften die Situation, da viele Anbieter von IT- und Strom- sowie Kühlungsinfrastrukturlösungen abhängig sind.

Die gestiegene Nachfrage aus den Bereichen Logistik, Gesundheitswesen, E-Commerce und Fertigung hat zahlreiche Cloud- und Colocation-Serviceanbieter dazu veranlasst, in das Land zu investieren und ihre Präsenz zu erweitern. Beispielsweise hat Worldstream, ein globaler IaaS-Dienstleister mit firmeneigenen Rechenzentren in den Niederlanden und über 15.000 dedizierten Servern, kürzlich die Erweiterung seiner Präsenz in Europa angekündigt durch die Bereitstellung eines neuen Rechenzentrums in der maincubes-Anlage FRA01 in Frankfurt, Deutschland. Es umfasst die Installation eines neuen Points-of-Presence für das 10-Tbit/s-globale Netzwerk von Worldstream, um verschiedene IaaS-Dienste von Frankfurt aus anbieten zu können.

Um den steigenden Kundenanforderungen gerecht zu werden, errichten Unternehmen neue Rechenzentren in der Region. Zum Beispiel wurde im Februar 2022 die zweite Bauphase eines der Rechenzentrumskomplexe von Vantage in Frankfurt, Deutschland, enthüllt sowie auf seinem 55-MW-EU-Gelände (FRA1) in Offenbach. Die Anlage würde über eine Kapazität von 16MW und eine Größe von 13.000 Quadratmetern verfügen, wenn sie vollständig erbaut ist. Damit würde sie im ersten Halbjahr 2024 Kunden bedienen.

Während die Grundpreise für Strom in ganz Europa ähnlich sind, sind die Stromkosten deutscher Rechenzentren aufgrund von Steuern, Gebühren und Netzwerkgebühren über sechsmal höher als die ihrer europäischen Mitbewerber. Strom macht etwa 50% der Betriebskosten deutscher Rechenzentren aus, was die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Rechenzentren erheblich schwächt. Im Jahr 2020 belief sich die Energieversorgung der bestehenden Rechenzentren in Frankfurt, Deutschland, auf 425 Megawatt, verglichen mit 390 Megawatt in Amsterdam und 210 Megawatt in Paris, mit Verträgen mit Amazon Web Services (AWS), Microsoft Azure und Google Cloud, unter anderem.

Die Trends im Frankfurter Rechenzentrumsmarkt zeigen, dass der Tier-3-Segment einen signifikanten Marktanteil halten wird. Tier-3-Einrichtungen bieten eine 99,982%ige Betriebszeit und ermöglichen Unternehmen, von doppelten Stromquellen und redundanter Kühlung zu profitieren. Die Wartung kann routinemäßig durchgeführt werden, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen. Die Unternehmen, die diese Einrichtungen nutzen, sind in der Regel wachsende Unternehmen oder Unternehmen, die wesentlich größer sind als der Durchschnitt kleiner bis mittelständischer Unternehmen.

Schließlich wird erwartet, dass Cloud & IT den Markt antreiben, da das Datenvolumen in der Telekommunikations- und IT-Branche enorm ist. Die Einführung von 5G und Cloud wird zu einem exponentiellen Wachstum der Nachfrage in Deutschland führen. Unternehmen benötigen Datenlagerung und hyperskalige Rechenzentren für ihre operationelle IT. Effizienz und Innovation im Bausektor sowie Investitionen des privaten Sektors machen den Rechenzentrumsmarkt zu einem bedeutenden Bereich. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Rechenzentren aufgrund des Wachstums von SaaS-Anbietern und der Entwicklung von Cloud-Speicherkapazitäten weiter zunimmt.

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