Klimaaktivisten protestieren an europäischen Flughäfen und stören Flüge.

Klimaaktivisten protestieren an europäischen Flughäfen und stören Flüge.

Klimaaktivisten haben in mehreren europäischen Flughäfen Proteste gegen fossile Brennstoffe inszeniert und so am Mittwoch und Donnerstag Flugausfälle und Betriebsstörungen verursacht, wie von Xinhua berichtet wurde. Mehrere Protestierende wurden festgenommen.

Am Donnerstagmorgen haben Klimaaktivisten am größten deutschen Flughafen in Frankfurt die Stornierung von rund 140 Flügen verursacht, wobei weitere Störungen im Laufe des Tages erwartet wurden, so der Flughafenbetreiber Fraport. Die Protestierenden, darunter die Gruppe Last Generation in Deutschland, fordern die Regierungen auf, sich bis 2030 vollständig von fossilen Brennstoffen zu verabschieden. Ähnliche Proteste fanden am Mittwoch am Flughafen Köln/Bonn in Nordrhein-Westfalen statt.

In London hat die Metropolitan Police am Mittwoch 10 Just Stop Oil -Protestierende vor dem Londoner Flughafen Heathrow und an anderen Orten festgenommen, wobei ihre Kampagnen als Bedrohung für Sommerreisen bezeichnet wurden. In Oslo Gardermoen International Airport versuchten Klimaaktivisten, organisiert von Folk mot fossilmakta, am Donnerstagmorgen den Check-in-Bereich zu blockieren und forderten die norwegische Regierung auf, bis 2030 die Förderung und Verbrennung von Öl, Gas und Kohle zu stoppen.

In Helsinki blockierten Mitglieder der Gruppe Life Extinction am Mittwoch morgens und nachmittags kurzzeitig den Zugang zu den Sicherheitskontrollen am Flughafen und forderten die finnische Regierung auf, die Subventionierung von Luftverkehr einzustellen. In Wien haben vier Klimaaktivisten am Mittwoch Farbe im Check-in-Bereich des Flughafenterminals verschüttet und mit Schildern mit der Aufschrift “Öl tötet” protestiert.

In ganz Europa haben mehrere Länder Vorschriften erlassen, um die Auswirkungen der Proteste von Klimaaktivisten auf den Luftverkehr zu mildern. Letzte Woche beschloss die deutsche Regierung, die Strafen für die Behinderung des Flugverkehrs zu verschärfen. Anfang dieses Monats hat das britische Oberste Gericht eine einstweilige Verfügung erlassen, die es verbietet, ohne Zustimmung Umweltkampagnen auf dem Gelände des Londoner Flughafens Heathrow zu betreten, zu besetzen oder zu bleiben. Anfang April einigten sich die G7-Länder auf einen Zeitplan, um Kohle bis Mitte der 2030er Jahre vollständig zu eliminieren.

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