Klimaaktivisten stoppen Verkehr am Flughafen Frankfurt.

Klimaaktivisten stoppen Verkehr am Flughafen Frankfurt.

Die Polizei hat am Donnerstag Klimaaktivisten festgenommen, die sich am Flughafen Frankfurt, Deutschlands verkehrsreichstem Flughafen, an den Rollfeldern festgeklebt hatten. Dadurch wurde der Flugverkehr vorübergehend ausgesetzt. Sieben Aktivisten hatten es geschafft, sich am Rollfeld festzukleben, während der achte noch versuchte, durch den Sicherheitszaun zu gelangen. Alle 8 wurden festgenommen. Die Aktivisten gehörten der Klimaaktivistengruppe “Letzte Generation” an und forderten ein internationales Abkommen, das bis 2030 das Ende von Öl, Gas und Kohle vorsieht.

Verkehrsminister Volker Wissing verurteilte die Proteste als “kriminell” und forderte harte Strafen gegen die Aktivisten. Die Aktionen fanden einen Tag nach ähnlichen Operationen an mehreren europäischen Flughäfen statt. Die Aktivisten gehören zum A22-Netzwerk von Gruppen, die sich für gewaltfreie Klimaproteste engagieren. Der globale Luftverkehr ist für rund 2,5 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, mehr als der jährliche CO2-Fußabdruck von Brasilien und Frankreich zusammen.

“Letzte Generation” plant Proteste ab dem 25. September gegen geplante Regierungssubventionen für den Flughafen Kassel-Calden. Die Gruppe ist bekannt für spektakuläre Protestaktionen, die von der Beschädigung von Kunstwerken in Museen bis zum Festkleben auf stark befahrenen Straßen reichen. Einige Mitglieder wurden bereits verurteilt, aber die Gruppe fordert, dass Politiker die Folgen des von ihnen angeheizten Klimawandels ernsthaft in Betracht ziehen sollen, anstatt nur auf härtere Strafen zu setzen.

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