Klimaprotest führt zu Verzögerungen und Streichungen am Flughafen Frankfurt

Klimaprotest führt zu Verzögerungen und Streichungen am Flughafen Frankfurt

Aktivisten für den Klimawandel haben sich am Donnerstagmorgen am geschäftigsten Flughafen Deutschlands, dem Flughafen Frankfurt, an den Rollbahnen festgeklebt, was zu Flugausfällen und Luftverkehrsstörungen führte. Die Aktivistengruppe Letzte Generation übernahm die Verantwortung für die Aktion, nachdem sie Videos und Fotos auf der Social-Media-Plattform X von einigen Mitgliedern auf der Rollbahn in Frankfurt veröffentlicht hatte. Der Flughafen Frankfurt teilte mit, dass die Start- und Landebahnen seit 7:50 Uhr wieder in Betrieb seien, nachdem sie wegen Klimaprotesten geschlossen worden waren. Es wurden weitere Verspätungen und Flugausfälle erwartet, und Passagiere wurden gebeten, den Status ihrer Flüge auf der Website ihrer Fluggesellschaft zu überprüfen, bevor sie zum Flughafen reisen. Laut der Flugverfolgungswebsite FlightAware.com wurden bis Donnerstagnachmittag 23 Flüge vom Flughafen Frankfurt gestrichen und 142 waren verspätet.

Nachdem Letzte Generation-Aktivisten am Mittwoch ihre Hände auf dem Rollfeld des Flughafens Köln-Bonn festgeklebt hatten, was zu drei Festnahmen führte, kam es zu dem Vorfall. Die Aktivistengruppe “Oil Kills” versuchte auch, am Mittwoch Demonstrationen am Flughafen Oslo in Norwegen, am Flughafen Barcelona in Spanien und am Flughafen Helsinki in Finnland zu starten. In London wurden neun Just Stop Oil-Protestler an zwei Standorten auf den Umgehungsstraßen rund um den Flughafen Heathrow festgenommen, unter dem Verdacht, sich an einer Verschwörung zur Störung wichtiger nationaler Infrastrukturen beteiligt zu haben.

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