Ein Bericht von UBS vom Donnerstag zeigt, dass einige der Immobilienmärkte weltweit, insbesondere in Europa, einem hohen Risiko einer Immobilienblase ausgesetzt sind. Dies liegt daran, dass die Rekordtiefzinsen nicht im Einklang mit der Stärke der lokalen Wirtschaft stehen. München führt die Liste der 25 analysierten Städte als die Stadt an, in der die Preise am stärksten gestiegen sind, gefolgt von Frankfurt. Weitere europäische Städte wie Toronto, Hongkong, Paris, Amsterdam und Zürich sind ebenfalls gefährdet.
Der zukünftige Verlauf der Immobilienmärkte der Städte ist ungewiss. Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management, sagte im Bericht, dass hohe Marktbewertungen und eine unsichere kurzfristige Aussicht die langfristige Entwicklung des städtischen Wohnungsbaus in den Fokus rücken. Obwohl die historisch niedrigen Hypothekenzinsen die Immobilienpreise in den USA stützen, zeigt das Wachstum in den analysierten Städten im Vergleich zum landesweiten Durchschnitt eine geringere Steigerung. Die Nachfrage in den Innenstädten hat sich verlangsamt, da Bewohner auf der Suche nach mehr Wert und Platz in die Vororte ziehen.
Keiner der fünf in der Studie analysierten US-amerikanischen Städte – Los Angeles, San Francisco, New York, Boston und Chicago – wird als Blasenrisiko angesehen. Dies liegt daran, dass das Preiswachstum in diesen Städten hinter dem landesweiten Durchschnitt zurückbleibt und die Nachfrage in den Innenstädten aufgrund der Suche nach mehr Wert und Platz in die Vororte abnimmt.