Die Zahl aggressiver Passagiere ist in letzter Zeit gestiegen, mit dem jüngsten Vorfall am Flughafen Frankfurt, bei dem ein 29-jähriger Passagier am 8. März einen Bundespolizisten körperlich verletzt hat. Leider können zum Zeitpunkt des Schreibens weder die Fluggesellschaft, die Flugnummer noch der Zielflughafen in Istanbul bestimmt werden. Laut Flughafenpolizei ereignete sich der Vorfall am Flughafen Frankfurt, und Lufthansa hat bestätigt, dass es nicht auf einem ihrer Flüge am 8. März war.
Es bleibt also entweder Turkish Airlines, die von Frankfurt sowohl zum Flughafen Istanbul International als auch zum Flughafen Istanbul Sabiha Gökçen fliegen, oder Pegasus Airlines, die Frankfurt mit dem Flughafen Istanbul Sabiha Gökçen verbindet. Beide Fluggesellschaften haben bisher noch nicht kommentiert.
Der verhaftete jordanische Passagier hatte zuvor an Bord des Flugzeugs geraucht und sich gegenüber der Flug- und Kabinencrew unhöflich verhalten. Aufgrund seines zunehmend ungebührlichen Verhaltens rief der Flugkapitän Polizeibeamte, um den Passagier vom Flug zu entfernen und sich weigerte, ihn nach Istanbul zu fliegen.
Als die Bundespolizisten versuchten, den Passagier aus dem Flugzeug zu entfernen, leistete er erheblichen Widerstand und verletzte dabei einen Beamten an den Fußgelenkbändern auf der Passagiertreppe, die zum Polizeifahrzeug führte. Der Beamte konnte aufgrund seiner plötzlichen Verletzung nicht weiterarbeiten.
Zusätzlich hatte der Passagier bei dem Widerstand seine Handfläche aufgeschnitten und musste aus Sicherheitsgründen zur Polizeiwache gebracht werden. Während des Entfernens aus dem Flugzeug beschimpfte der Passagier die Polizeibeamten mehrmals vulgär und drohte sogar, sie zu Hause zu verletzen.
Nachdem der Passagier die Polizeiwache erreicht hatte, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der zeigte, dass er mehrmals über dem gesetzlichen Grenzwert von 0,05% Blutalkoholgehalt für das Fahren in Deutschland lag. Der Passagier war definitiv sehr betrunken.
Es stellte sich heraus, dass der Passagier bereits früher mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, war bereits wegen Raubes, Diebstahls und Drogenvergehen bekannt. Bezüglich des Vorfalls an Bord des Flugzeugs wurde der Passagier zunächst wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte untersucht.
Obwohl einige Details dieses Vorfalls noch ein Rätsel sind, wie die Flugdetails und die Gründe, warum der Passagier nach den Ermittlungen freigelassen wurde, ist eines klar: Ungebührliches Verhalten bringt Sie während eines Fluges nirgendwohin und auch nicht zu Ihrem Ziel.