In Frankfurt wurden Polizeiaktionen in dem sogenannten “Zombieland” Drogenelend durchgeführt, um das Viertel zu säubern, bevor Englands Fans für die Euros anreisen. Polizisten stürmten in kugelsicheren Westen das von Kriminalität geplagte Bahnhofsviertel, wo zahlreiche Dealer verhaftet wurden. Das Viertel ist bekannt dafür, dass es von tausenden Drogenabhängigen und Hunderten von Dealern bevölkert ist.
Die Frankfurter Bahnhofsgegend gilt als gefährlichster Slum Deutschlands, mit 5.000 Junkies und 300 Dealern auf den Straßen. Kinder werden in diesem gefährlichen Gebiet zur Schule begleitet und auch Straßenkehrer erhalten Polizeischutz. Die Behörden in der Stadt sind entschlossen, das Viertel vor Beginn der Euro 2024 aufzuräumen. Die groß angelegte Polizeiaktion, bei der Dutzende von Dealern verhaftet wurden, fand kurz nach der Empfehlung von UEFA statt, das Viertel als Basis für Tausende von reisenden englischen Fans zu nutzen.
Die Polizeiaktion umfasste Verhaftungen, Durchsuchungen von Verdächtigen nach Drogen und Waffen sowie Razzien in örtlichen Bordellen. Laut der deutschen Zeitung Bild wurden seit Februar mehr als 10.000 Personen von der Polizei im Bahnhofsbereich kontrolliert. Mit fünf Euro-Spielen in Frankfurt werden die meisten Fußballfans am zentralen Bahnhof inmitten des Drogenelends eintreffen. Die UEFA wurde kritisiert, nachdem sie ihren offiziellen Turnierplan genutzt hatte, um Fans dazu aufzufordern, im gefährlichen Viertel zu übernachten.
Der Bereich gilt als besonders gefährlich, mit einem hohen Anteil an Gewaltverbrechen und traditionellen Drogen wie Heroin und Kokain sowie der zombifizierenden Droge Crystal Meth. Politiker beschreiben das Viertel als “offene Wunde von Frankfurt” und bemerken, dass die Situation durch die Pandemie weiter verschärft wurde, als Unternehmen und Bars schlossen. Die Polizei arbeitet daran, das Viertel aufzuräumen, das von UEFA für Fans empfohlen wurde.