Die Polizei evakuierte einen Teil eines Terminals des geschäftigsten Flughafens Deutschlands, des Frankfurter Flughafens, nachdem ein Sicherheitsbeamter irrtümlich einer französischen Familie den Zugang zu einem gesicherten Bereich ermöglicht hatte, ohne dass sie die erforderlichen Sicherheitskontrollen abgeschlossen hatte. Bundespolizei stoppte das Boarding von Flügen und hielt Passagiere etwa zwei Stunden lang aus Bereich A des Terminal 1 des Frankfurter Flughafens, da befürchtet wurde, dass mindestens eine Person ohne ordnungsgemäße Überprüfung eingetreten war. Die Familie wurde gefunden, befragt und durfte ihre Reise fortsetzen und der Betrieb des Terminals wurde etwa zwei Stunden nach der teilweisen Evakuierung wieder normal aufgenommen.
Die Lufthansa, Deutschlands größte Fluggesellschaft, gab bekannt, dass etwa 7.000 Passagiere von Flugverspätungen und -stornierungen betroffen waren und dass 2.000 Hotelzimmer vorsorglich gebucht wurden, falls die Passagiere nicht auf spätere Flüge umgebucht werden konnten. Einige Flüge mussten Frankfurt leer verlassen, um rechtzeitig an ihren Zielflughäfen anzukommen und den Fahrplan einzuhalten. Das Unternehmen gab keine Schätzung der Kosten für die Fluglinie an, die durch die Vorkommnisse entstanden sind.