Zurück in die Gegenwart: Neue Installation im Städel in Frankfurt

Zurück in die Gegenwart: Neue Installation im Städel in Frankfurt

Das Städel Museum eröffnete 2012 eine Erweiterung, die von Schneider+Schumacher entworfen wurde. Das unterirdische Gebäude, das in der Mitte des Städel-Gartens leicht nach oben wölbt, wird durch 195 perfekt runde Oberlichter mit natürlichem Licht geflutet, die ein charakteristisches Muster auf dem Rasen bilden. Die Architektur wurde mit einem Op-Art-Gemälde von Victor Vasarely verglichen, und nun können wir einige Werke dieses Künstlers im Inneren genießen.

Knapp zehn Jahre nach der Eröffnung der Gartenhallen präsentiert das Städel erstmals seine zeitgenössische Kunstsammlung auf neue Weise. Die Ausstellung erstreckt sich über eine Fläche von etwa 3.000 Quadratmetern und zeigt Werke von 170 Künstlern verschiedener Schulen, Stile und Gruppen, um überraschende Vergleiche, Standpunkte und sichtbare Linien zwischen der unmittelbaren Gegenwart und ihren Wurzeln in vergangenen Jahrzehnten aufzuzeigen.

Die neue Ausstellung, kuratiert von Martin Engler, umfasst etwa 230 Werke und stellt die post-1945 Kunst anhand von Themen statt in chronologischer Reihenfolge vor. Besucher werden einen Einblick in den Weg zurück des Figuren in das Bild, sowie in die Eroberung von Raum durch die Malerei und den Dialog zwischen Malerei und Fotografie erhalten.

Martin Engler, Leiter der Sammlung zeitgenössischer Kunst des Städel Museums, erklärt die Verbindung zwischen der Architektur und der neuen Ausstellung. Die Garden Hall des Städel bietet ungewohnte visuelle Achsen und Nähen, die Kunst mehrerer Jahrzehnte miteinander verbinden und sichtbar machen. Besucher werden zu Entdeckern der neuesten Kapitel der Kunstgeschichte auf selbst gewählten Routen.

Nach vollständiger Einhaltung der offiziellen COVID-19-Vorschriften hat das Städel Museum in Frankfurt am 19. Mai wiedereröffnet. Die Ausstellung „Zurück in die Gegenwart – Neue Perspektiven, Neue Werke – Die Sammlung von 1945 bis heute“ präsentiert Werke von verschiedenen Künstlern und thematisiert die Entwicklung der Kunst seit 1945.

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