Zwei US-amerikanische Soldaten getötet, zwei verletzt bei Schießerei auf deutschem Flughafen

Zwei US-amerikanische Soldaten getötet, zwei verletzt bei Schießerei auf deutschem Flughafen

Ein bewaffneter Mann eröffnete am Mittwoch vor dem Frankfurter Flughafen das Feuer und tötete zwei US-Luftwaffenangehörige, während er zwei weitere verletzte, berichtete ein Frankfurter Polizeisprecher. Der Angreifer aus dem Kosovo in seinen frühen Zwanzigern ging zu einem Bus der US-Luftwaffe und erschoss den Fahrer, bevor er drei weitere Personen an Bord tötete bzw. verletzte, wobei zwei schwer verletzt ins Krankenhaus Sachsenhausen in Frankfurt gebracht wurden.

Laut des offiziellen Anbieters der US-Luftstreitkräfte in Europa gehören mindestens drei der getöteten und verletzten Soldaten einem Sicherheitskräfteteam an, das in der RAF Lakenheath in Großbritannien stationiert ist und auf dem Weg zum Ramstein Air Base in Deutschland war, um eine Übersee-Dienstreise anzutreten. Die Namen der Verstorbenen werden zurückgehalten, bis die nächsten Angehörigen benachrichtigt wurden.

Der Verdächtige wurde von der deutschen Polizei am Frankfurter Polizeihauptquartier festgehalten, wo Zeugen bei der Untersuchung helfen. Nach deutschen Medienberichten gibt es keine Hinweise auf einen terroristischen Angriff, obwohl der Vorsitzende des Unterausschusses des U.S. House Homeland Security Committee, Rep. Patrick Meehan, in Washington sagte, es sehe aus wie ein terroristischer Angriff. Der Präsident Barack Obama äußerte sich bestürzt über den Vorfall.

Der mutmaßliche Täter wurde als Arif Uka identifiziert, ein Bürger des Kosovo aus der Stadt Mitrovica, und die deutsche Polizei hat eine Untersuchungseinheit eingesetzt, um den Fall sorgfältig zu prüfen. Die Familie von Uka äußerte Zweifel daran, dass er für das Schießen verantwortlich ist, da sie pro-amerikanisch sei. Es sind keine Beweise dafür aufgetaucht, dass die Tat politisch motiviert war. Die NATO-Truppen in der Region haben die Patrouillen und Sicherheitsvorkehrungen verstärkt, und einige Schulen haben den Unterricht für den Tag nach dem Vorfall abgesagt.

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